E-Kompetenz für die Praxis
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Newsletter Nr . 10 / 2002

The National Network of the Swiss Universities of Applied Sciences for E-Business and E-Government


Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser
Als herausragendes Ereignis dieser Berichtsperiode kann der erfolgreich durchgeführte Orbit/Comdex Kongress im September 2002 genannt werden. Dieser widmete sich u.a. dem Thema „Procurement im E-Business“, das von der Ecademy präsentiert wurde. Auch am Net Competence Day vom 21. November 2002 hatte die Ecademy ihren Auftritt. Im Rahmen des von soft[net] durchgeführten Anlasses gestaltete die Ecademy ein Halbtagesprogramm mit drei Workshops (Mobile Commerce, E-Government sowie Corporate Learning & eXperience). Das Ziel bestand darin, den eigenen Mitgliedern den Stand ausgewählter Netzwerkprojekte zu dokumentieren und einem interessierten Publikum der Wirtschaft näher zu bringen.
Unser Präsident Walter Dettling verbringt zurzeit das Wintersemester als Visiting Professor am Boston College und am Babson College in Boston. Erstes Ergebnis ist ein Projekt zur Mittelbauförderung, welches in der Zwischenzeit in der Schweiz zur finanziellen Förderung eingereicht wurde. Gemäss Planung sollten bereits im kommenden Sommer vier AssistentInnen bzw. wissenschaftliche MitarbeiterInnen von Ecademy Fachhochschulmitgliedern nach Boston gehen können.

Die Ecademy wünscht Ihnen eine glückliche Weihnachtszeit und ein erfolgreiches neues Jahr!

Bernhard Reber
Geschäftsführer



Inhaltsübersicht:

I. OnlineTies.com: das E-Business Labor der HEVs wird ein Jahr alt
II. soft[net]-Projekt "Ecademy Kompetenzdatenbank" erfolgreich abgeschlossen
III. Sichere Authentifizierung der Geschäftspartner – ein Projekt des CC EC der HTA Biel
IV. Aktuelles aus dem Kompetenzzentrum E-Government CCeGov
V. Ecademy im 6. Rahmenprogramm der EU-Forschung

1. OnlineTies.com: das E-Business Labor der HEVs wird ein Jahr alt - www.macravate.ch
Am 14. Dezember 2001 lancierte die Hochschule Wallis (HEVs) in Zusammenarbeit mit der Vereinigung Vulcain und Eurêka Cybertrading SA ihr erstes E-Business-Labor: die Firma OnlineTies.com GmbH. Diese ermöglicht den zukünftigen FH-Diplomanden der HEVs, ihre theoretischen Kenntnisse durch praktische E-Business-Erfahrungen zu ergänzen.
Das Projekt e-biz Labor stellt für den Incubator Vulcain und die Schule ein ausgezeichnetes Instrument dar, um den StudentInnen im Abschlussjahr Unternehmergeist zu vermitteln.
Die Studenten des letzten Jahres der Studiengänge Betriebsökonomie und Wirtschaftsinformatik der HEVs übernehmen während eines Jahres die volle Verwaltung und Entwicklung des Online Unternehmens mit dem Ziel: „Handel und Verkauf von Markenkrawatten über das Internet“.


2. soft[net]-Projekt "Ecademy Kompetenzdatenbank" erfolgreich abgeschlossen
Die Ecademy verbindet in ihrem Netzwerk Kompetenzträger in den Bereichen E-Business und E-Government. Die Kompetenzdatenbank ermöglicht es, strukturierte Informationen über Kompetenzträger effizient zu verwalten und interessierten Kreisen zur Verfügung zu stellen. Die Datenbank soll helfen, Partner in E-Business- und E-Government-Projekten zusammenzubringen, geeignete Ausbildungskurse zu finden oder den richtigen Know-how-Träger für eine spezifische Problemstellung zu identifizieren. Als Zusatznutzen stellt die Ecademy hier ein E-Business-Glossar zur Verfügung, das von den Mitgliedern aufgebaut und gepflegt wird.
Den Schlüssel zur Weiterbildung, Projekten und Know-how im Bereich E-Business und E-Government
finden Sie auf der Ecademy Kompetenzdatenbank: http://www.ecademy.ch/ecademy/cp.nsf

3. Sichere Authentifizierung der Geschäftspartner - eine Notwendigkeit für E-Business
Wer hat nicht schon seine Kreditkartennummer übers Internet an einen Empfänger übertragen, der eigentlich nur in Form einer Web-Site bekannt ist? Meistens läuft dies - trotz ungutem Gefühl - zwar glimpflich ab; Missbräuche sind aber möglich. Um solches zu verhindern und Vertrauen in E-Transaktionen zu gewinnen, sollte auf einfache Weise überall und jederzeit eine Personenidentifikation über Internet möglich sein. Eine echte Personenidentifikation muss biometrische Daten einbeziehen und gleichzeitig hohe Anforderungen bezüglich Datenschutz erfüllen. Genau diese Quadratur des E-Vertrauenskreises schafft das an der HTA Biel entwickelte Authentifizierungssystem Cod-it (Venture Preis 2002). Kernstück ist eine Smart-Card mit einer biometrischen Schnittstelle zum Besitzer und einer kryptographisch gesicherten optischen Schnittstelle zur digitalen Welt. Dank einem einfachen Challenge-Response Protokoll, das über den Bildschirm des Terminals (“PC“ ohne weitere Zusatzausstattung) auf die Karte übertragen wird, kann sich der Kartenbesitzer sofort und überall sicher ausweisen. Varianten des Basisprotokolls erlauben eine für beide Seiten vertrauenswürdige Bezahlung mit Kreditkarte und eine Vielzahl weiterer sicherer Geschäftstransaktionen über das Internet. Das CCEC wird dieses Identifikationsverfahren in sein Mobile Commerce Software-Framework integrieren. Kontakt: Rolf Gasenzer, CCEC, HTA Biel / BFH, rolf.gasenzer@hta-bi.bfh.ch

4. Aktuelles aus dem Kompetenzzentrum E-Government CCeGov, Institut für Wirtschaft und Verwaltung IWV Bern – zwei neue Publikationen erschienen!
Die Integration elektronischer Kommunikationsmittel in die betrieblichen Abläufe schreitet auf allen Verwaltungsstufen unterschiedlich ausgeprägt voran. Das Buch «E-Government 2 - Perspektiven und Prognosen» beleuchtet dabei zu bewältigende Herausforderungen und zeigt spannende Perspektiven des E-Governments auf.
Der neue Arbeitsbericht "Web Services im E-Government" ist ab Mitte Dezember 2002 erhältlich. Neben einer Einführung in technische Belange wird insbesondere das prozessorientierte Potenzial von Web Services im E-Government beleuchtet. Weitere Informationen über die Aktivitäten des Kompetenzzentrums E-Government finden Sie unter http://www.iwv.ch/egov

5. Ecademy im 6. Rahmenprogramm der EU-Forschung
Das erklärte Ziel der Ecademy besteht darin, mit Netzwerkprojekten im RP6 dabei zu sein. Dazu hat sie an diversen nationalen und internationalen vorbereitenden Veranstaltungen, insbesondere „networking meetings“ teilgenommen. Dies u.a. an der IST Konferenz von Kopenhagen und auf Projektebene am „partners in project meeting“ in Aalborg (DK) von Anfang November (Dokumentation zum Ecademy Auftritt, s. www.ecademy.ch). Es zeigte sich u.a., dass die Schweizer Fachhochschulen für EU-Beitrittsnationen von besonderem Interesse sind.

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