Newsletter Nr. 7 / 2002The National Network of the Swiss Universities of Applied Sciences for E-Business and E-Government
Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser
An der ordentlichen Generalversammlung der Ecademy vom 24. April 2002 in Bern wird den Delegierten der erste Geschäftsbericht über ein vollständiges Kalenderjahr unterbreitet werden. – Steil war die Entwicklung: Wirtschaftspartnerschaften, nationale Events, Publikationen, Einsetzung einer hauptamtlichen Geschäftsstelle, Evaluation der KTI, Anerkennung als nationales Kompetenznetz des Bundes, Durchführung eines nationalen Projektwettbewerbes für E-Learning der Fachhochschulen (FH) im Auftrag von BBT/SVC – um nur einige Stichworte zu nennen. Und nahtlos geht’s im 2002 weiter: Gemeinsam mit ICTnet wird ein Pilot-Masterstudiengang FH “nach Bologna” vorbereitet und ein nachdiplombezogener internationaler Masterstudiengang E-Business & E-Government anvisiert. An einem zweitägigen Workshop in der Kartause Ittingen arbeiteten die Delegierten der Ecademy an der Vertiefung der Netzwerkstrategie, an der Entwicklung substanzieller Netzwerkprojekte und am Konzept zur Qualitätssicherung. Mit Expertenunterstützung werden sich schliesslich die Delegierten anlässlich einer Sonderveranstaltung im Rahmen der GV in Bern mit EU-Forschungsprogrammen (z.B. COST) auseinandersetzen.
Von vielfältigen Aktivitäten zeugen auch die nachfolgenden Berichte über die Tätigkeiten der Ecademy Mitgliedsinstitutionen.
Dr. Bernhard Reber
Geschäftsführer Ecademy
Inhaltsübersicht:
I. Open Call for E-Business Cases zum Thema E-Procurement - Orbit/Comdex Europe 2002
II. Start der selektierten E-Learning Projekte - creative tools@UAS
III. Innoventure’02 - Zürcher Hochschule Winterthur ZHW
IV. Computer Supported Cooperative Work (CSCW) - Fachhochschule St. Gallen
V. TOPsoft 2002 - Fachhochschule Aargau, Zentrum für Prozessgestaltung Aargau (ZPA)
VI. Aktuelles aus der E-Government Schmiede – Institut für Wirtschaft & Verwaltung IWV, Bern
I. Open Call for E-Business Cases zum Thema E-Procurement – Orbit/Comdex Europe 2002
Parallel zur IT-Fachmesse Orbit/Comdex Europe 2002 (24. bis 27. September 2002) findet auch dieses Jahr ein hochkarätiger internationaler Kongress zu den folgenden aktuellen Themen statt: "Security", "E-Mobility", "Procurement in E-Business", "Content meets Business" und "IT for Finance". Der zweitägige Fachkongress (25. und 26. September 2002) vermittelt Einblicke in die neuesten Entwicklungen einer Branche, deren Dynamik das Wirtschaftsleben rasant verändert.
Mit attraktiven Fachreferaten und der Präsentation von internationalen E-Business Cases zum Thema Procurement werden die Chancen und Fallstricke von Kooperationen zwischen E-Business-Anbietern, Nachfragern und komplementären Diensteanbietern im nationalen und internationalen Kontext veranschaulicht.
Die Aufbereitung der E-Business Cases für den Konferenzteil "Procurement in E-Business" wird durch ein internationales Expertenteam und die Ecademy erfolgen.
Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Erfahrungen zu Ihrem E-Business Projekt am Kongress zu präsentieren und reichen Sie Ihren E-Procurement-Case bis zum 10. Mai 2002 ein.
II. Start der selektierten E-Learning Projekte - creative tools@UAS
Dank dem grossen Einsatz der Ecademy Mitglieder und der aktiven Unterstützung von Partner-Organisationen wie ICTnet, net4net oder des Forum New Learning kam die unerwartet hohe Zahl von 65 Projekteingaben zustande! 22 davon wurden von der Expertenkommisson des BBT/SVC unter Leitung von Prof. Hotz-Hart zur Durchführung ausgewählt. Anlässlich eines Kick-Off Meetings starteten die Projekte am 8. April unter der sachkundigen Betreuung des E-Learning Experten Urs Gröhbiel. Einen Überblick über die Projekte kann man sich verschaffen an der 4th International Conference on New Educational Environments 2002, 8. bis 11. Mai 2002 in Lugano (für Details vgl. www.creatools.ch und www.eduswisse.ch/4th-conf/default.asp).
III. Innoventure’02 - Zürcher Hochschule Winterthur ZHW
Die Innoventure’02 wurde vom Ecademy Vorstandsmitglied und Leiter des Instituts für Unternehmensführung IfU der ZHW, Dr. René Rüttimann organisiert. An die 400 TeilnehmerInnen besuchten die spannende mit hochkarätigen ReferentInnen besetzte Veranstaltung. Professionell organisiert, war sie in einen angenehmen sozialen Rahmen mit Culinarium, Musik und einer vielseitigen Ausstellung über Aktivitäten der ZHW eingebettet. "Ist Innovation mehr als ein Management Modebegriff?- Und wenn ja, wohin geht die Reise?” fragte René Rüttimann einleitend. In gewohnt mitreissender Manier griff Dr. Thomas Held, Direktor von "avenir suisse”, die Frage auf, indem er demographische Argumente beibrachte und in die Forderung mündete, dass eine künftige Schweizer Wissensgesellschaft dringend der erheblichen Zuwanderung neuer qualifizierter, innovativer "Geister” bedürfe.
IV. Computer Supported Cooperative Work (CSCW) - Fachhochschule St. Gallen
Computer Supported Cooperative Work (CSCW) im heterogenen CAD Umfeld: Im KTI-Projekt ”Machbarkeitsstudie CSCW-Systeme” wird das synchrone, verteilte Arbeiten zwischen AutoCAD und ClassCAD Systemen realisiert. Nächster Schritt ist der verlustfreie Datenaustausch durch Anbindung von Autodesk Inventor mit dem Unigraphics Cad System; www.fhsg.ch. Übrigens, ClassCad läuft mittlerweile auch in einem Browser im Internet.
V. TOPsoft 2002 - Fachhochschule Aargau, Zentrum für Prozessgestaltung Aargau (ZPA)
TOPsoft 2002 - die Fachmesse der führenden Anbieter von Lösungen für ERP (Enterprise Resource Planning) fand am 9./10. April 2002 in Brugg-Windisch unter Federführung des Zentrums für Prozessgestaltung (www.zp-aargau.ch), Prof. Werner Lüthy, statt (http://www.topsoft.ch). Die fokussierte Fachmesse begleitete mit interessanten Referaten zu Business-Software für Handel, Industrie und Dienstleistung und war speziell auf KMUs und deren Projektleiter, Entscheidungsträger und Experten ausgerichtet.
VI. Aktuelles aus der E-Government Schmiede – Institut für Wirtschaft & Verwaltung IWV, Bern
Die vielfältigen Aktivitäten des Kompetenzzentrums E-Government können unter http://www.iwv.ch/egov genauer eingesehen werden. Hier einige interessante Hinweise:
"eGov Präsenz” die Fachzeitschrift mit Beiträgen über Forschung, Praxis und Recht. Gratis beim IWV oder online www.iwv.ch/egov
Online Glossar zum Thema E-Government – klärt Begriffe und Bezeichnungen, fördert damit die Kommunikation und trägt zur Vermeidung von Missverständnissen bei; http://glossar.iwv.ch
Neue Arbeitsberichte:
”Geschäftsprozesse im E-Government” (Joel Meir): Wissens- und Prozessintegration im E-Government anhand eines praxisbezogenen Prozessmodells, basierend auf den Betrachtungsweisen Public Relationship Management, eOrganisation und Supply Network Management.
”eDemocracy – Voraussetzungen politischer Partizipation über Internet” (Petra Baumberger): Serviceerweiterungen im E-Government können zur Weiterentwicklung partizipativer Prozesse beitragen. Doch inwieweit ist das überhaupt sinnvoll? Wo liegen Lücken? Welche Voraussetzungen sind zu erfüllen?
Symposium “E-Government Architektur”, 31. Mai 2002, 09:00 – 13:00, Hotel Kreuz, Bern.
E-Government umfasst alle wechselseitigen Beziehungen zwischen Bürgern, Wirtschaftsunternehmungen, Einrichtungen im Non-Profit-Sektor, Polititk, Regierung und Verwaltung. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen E-Government Architekturen, welche die logische und physische Anordnung der Teilsysteme sowie deren Beziehungen untereinander beschreiben.
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