E-Kompetenz für die Praxis
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Newsletter Nr. 3 / 2001

The National Network of the Swiss Universities of Applied Sciences for E-Business and E-Government


Inhaltsübersicht:
I. Neue Mitglieder: 12 Fachhochschulinstitutionen aus allen drei Sprachregionen in der Ecademy vertreten
II. Ecademy Kandidaturdossier für das nationale Kompetenznetzwerk
III. Nachdiplomstudium E-Business / E-Government
IV. E-Business Kompetenzzentrum ITZ : Neues KTI-Projekt im Bereich E-Supply


I. Neue Mitglieder: 12 Fachhochschulinstitutionen aus allen drei Sprachregionen in der Ecademy vertreten

Seit der Gründung des Vereins "Ecademy" im September 2000 konnten weitere Fachhochschulpartner gewonnen werden. Durch die Mitgliedschaft weiterer Fachhochschulinstitutionen aus allen drei Sprachregionen der Schweiz, ist eine wichtige Etappe für den Aufbau eines nationalen Kompetenznetzwerkes erfolgreich abgeschlossen. Die aktuelle Liste der Mitglieder mit ihren Adressen und Kontaktpersonen finden Sie unter: www.ecademy.ch/mitglieder.htm


II. Ecademy Kandidaturdossier für das nationale Kompetenznetzwerk

"Die Fachhochschulen sind Partner Nummer eins der KMU und der öffentlichen Verwaltung
bei der Entwicklung und Förderung ihrer E-Business Kompetenz."

Diese Vision stand am Anfang aller Aktivitäten, welche zum Aufbau eines Kompetenznetzwerkes E-Business der Schweizer Fachhochschulen geführt haben.
Mit einem Kandidaturdossier bewirbt sich die Ecademy zurzeit beim Bundesamt für Berufsbildung und Technologie BBT um den Status als ein vom Bund anerkanntes, nationales Kompetenznetzwerk, das alle Beteiligten auf verschiedenen Ebenen unterstützt. Hier einige Aspekte:
· Die Ecademy will eine nachhaltige Entwicklung bei den beteiligten Institutionen fördern. Darunter verstehen sie den Aufbau von Kompetenzen in allen Bereichen des Leistungsauftrages in den Fachhochschulen. Die Abgrenzung bzw. Koordination ergibt sich dabei aus der Notwendigkeit, die knappen Ressourcen effektiv und effizient einzusetzen. Die Anerkennung durch den Bund ermutigt bisher zurückhaltende Fachhochschulen, mit diesem Netzwerk in Kontakt zu treten oder sogar Mitglied zu werden.
· Die Mitglieder werden in ihren Bemühungen, das Thema E-Business aktiv und gemeinsam mit anderen Fachhochschulen anzugehen, bestätigt und gestärkt. Durch die gesetzlichen Anforderungen erhalten die direkt involvierten Personen, Institute und Teilschulen gegenüber ihren Trägern eine zusätzliche Legitimation und damit auch Aussicht auf weitere Unterstützung.
· Die Anerkennung durch den Bund stärkt die Fachhochschulen auch gegenüber der Wirtschaft, welche sehr an einer Zusammenarbeit mit der Ecademy und ihren Mitgliedern interessiert ist. Sollen zukünftig noch mehr Drittmittel für die Fachhochschulen durch die Wirtschaft aufgebracht werden, benötigen die Fachhochschulen eine starke Position, da die führenden Unternehmen nicht Entwicklungshilfe leisten, sondern selber von einer solchen Partnerschaft profitieren wollen.
· Mit der Anerkennung der Ecademy erhält der Bund auch selber ein Instrument zur gezielten Förderung und Steuerung eines konkreten Kooperationsmodells. E-Business ist dazu ein geeigneter Themenbereich, da noch kaum eine Fachhochschule auf Besitzstand oder bestehende Verpflichtungen verweisen kann und die Dynamik des Themas alle Einzelgänge unweigerlich ins Abseits steuern wird.


III. NDS Nachdiplomstudium E-Business / E-Government

Eine Arbeitsgruppe der Ecademy beschäftig sich derzeit mit den Detailplanungen für ein "Nachdiplomstudium E-Business/E-Government", das zu dem Abschluss "NDS Ecademy (FH)" führt. Die Arbeiten schreiten zügig voran, so dass voraussichtlich Ende April 2001 ein Antrag auf Anerkennung beim Bund gestellt werden kann. Als Starttermin der ersten Module des Nachdiplomstudiums ist der Herbst 2001 vorgesehen.

Das Nachdiplomstudium E-Business/E-Government ist ein Gemeinschaftsprodukt der Mitgliedschulen des Ecademyverbunds. Es ist ein modular aufgebauter Studiengang, dessen einzelne Module von den Studierenden im Unterschied zu den meisten monolitischen Studiengängen an verschiedenen FH-Standorten besucht werden können. Ziel des kooperativen Konzepts ist die modulare Gestaltung, um so die Kompetenzen aller FH zu bündeln und eine umfassende und qualitativ hochstehende Ausbildung zu ermöglichen. Die Leistungsnachweise werden in Form von einzelnen Nachdiplomkursen erworben, für die - nach bestandener Prüfung - eine bestimmte Anzahl an Kreditpunkten (nach dem ECTS) gutgeschrieben werden.

Ein typisches Pensum besteht aus 600 Dozentengeleiteten Lektionen und einer Diplomarbeit in einem Vertiefungsthema. Diese Kurse setzen sich zusammen aus allgemeinen Basiskursen (Pflichtprogramm) und je nach Umfang aus ca. 3-4 selbstgewählten Aufbaukursen (z.B. E-Marketing, E-Procurement, E-Government, etc.). Die Diplomarbeit erfolgt an einer Schule eigener Wahl, die das gewünschte Vertiefungsfach als Kompetenzschwerpunkt anbietet. Eine Grafik zum Aufbau des Studiums finden Sie als JPG-Datei im Anhang zu dieser Mail.


IV. E-Business Kompetenzzentrum ITZ : Neues KTI-Projekt im Bereich E-Supply unter dem Titel

“Strategische Internet-Nutzung durch Zuliefer-Unternehmen: Entwicklung eines innovativen Leistungsangebots durch den zielgerichteten Einsatz von E-Business Konzepten in einem globalisierten Beschaffungsmarkt”

Im Rahmen dieses KTI-Projekts wollen drei KMU aus der spezifischen Sicht von Zuliefer-Unternehmen ihre Geschäftsstrategien unter Nutzung der Potenziale von Internet in ihrem Leistungsangebot gemeinsam weiterentwickeln und anschliessend firmenspezifisch umsetzen. Dazu soll ein E-Business Konzept für Zulieferfirmen von anspruchsvollen Teilen (Einzel-/Kleinserien mit hoher Kundenspezifikation) entwickelt und in Form eines Prototypen Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt werden.
Grundsätzliche Probleme und kritische Erfolgsfaktoren sollen analysiert werden, konkrete Lösungsansätze aufgezeigt sowie ein Vorgehensmodells abgeleitet werden. Diese Erfahrungen aus der Strategie-Entwicklung, Konzeptionierung und Umsetzung sollen anschliessend interessierten KMU zur Verfügung gestellt werden. KTI-Projekt 5119.2 / Projektdauer Dezember 2000 – Dezember 2001.


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